raggae
Reggae - Top oder Flop?!

Auf jeden Fall ist er eine Ausnahmeerscheinung, die ihresgleichen sucht! Entweder man liebt oder man hasst sie. Ein dazwischen gibt es nicht! Reggae ist mehr als nur Musik - er ist eine Lebensart. Der Ursprung findet sich im karibischen Jamaika der 1960er Jahre wieder. Damals entwickelte sich aus den Vorläufern des Mento, Ska und Rocksteady und zusätzlich unter dem Einfluss US-amerikanischer Musikformen wie Soul, R&B, Country & Jazz eine neue und sehr außergewöhnliche Musikrichtung, die das Leben der Jamaikaner widerspiegelte. Ursprünglich war Reggae eher Tanzmusik, wurde später jedoch um einiges politischer. Der wohl bekannteste Vertreter dieser Zeit war Bob Marley, der als jamaikanischer Nationalheld gefeiert wurde. Neben Martin Luther King und Nelson Mandela gehörte er zu den bekanntesten Gegner der Apartheid. In den 1980er Jahren entwickelte sich die britische Band UB40 zu einer bekannten Größe. Besonders auffällig ist die multinationale Zusammensetzung der insgesamt achtköpfigen Gruppe. Immer noch politisch behandelt sie in ihren Texten Themen wir Rassismus und Arbeitslosigkeit. Auch in Deutschland ist der Reggae mittlerweile populärer geworden. Die Berliner Band "Seeed" mit ihren 11 durchaus sehr unterschiedlichen Mitgliedern gründete sich 1998. Selbst über die Grenzen Deutschlands hinaus bis nach Jamaika haben sie sich einen Namen gemacht. Erst kürzlich gewannen sie den Bundesvision Song Contest 2006 ... das bedeutet Rückenwind!