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morning has broken

Morning has broken

Morning has broken
„Morning has broken“ so beginnt das wohl berühmteste Lied von Cat Stevens. „Like the first morning“ hier ist die Rede vom ersten morgen, Wann das genau gewesen ist, das muss man in der Genesis nachlesen. Woher allerdings Herr Stevens weiß, wie der erste Morgen gewesen ist, bleibt schleierhaft. Jedenfalls muss als der erste Morning has broken, ziemlich öd und leer gewesen sein, denn außer dem Wasser, über dem der Geist Gottes schwebte und Licht und Finsternis war nicht viel da. Doch schon in der nächsten Zeile heißt es überraschender Weise: „Blackbird has spoken like the first Bird“ Wo aber soll dieser Blackbird hergekommen sein, zumal am ersten Morgen, an dem es noch keine Tiere und Pflanzen gab. Vielleicht spricht Cat aber auch von Blackbeard dem Pirat, der seinen Schatz vergrub in finstrer Nacht, wo die Toten halten ewig wacht. Trotz dieser offenkundigen Ungereimtheiten, oder vielleicht gerade deswegen. Nun jedenfalls ist „Morning has broken“ aus dem Jahre 68 nach wie vor ein Dauerbrenner in den religiös motivierten Liederbüchern, in Schulen und Jugendgruppen. Die einfache Meldoie und das eingängige „praise for the morning und praise for the singing“ lassen diesen Gassenhauer zu einem festen Bestandteil jedes Evangelischen Kirchentags werden. Sozusagen ist „morning has broken“ das Pendant zu „Danke für diesen guten Morgen“. Ob die katholischen Grundschulen aber auch nach Cat Stevens Konvertierung zum Islam diesen Text im Unterricht verwenden ist zweifelhaft, vielleicht wird es ja einen unbekannten Dichter zugeschrieben und gleich neben der Loreley abgedruckt.

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