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Famfarenmusik und ihre Ursprünge

Famfarenmusik und ihre Ursprünge
Wenn man an Fanfarenmusik denkt, wird man oft von falschen oder gar abwertenden Gedanken geleitet. Sie entsprechen jedoch in keiner Weise den tatsächlichen Begebenheiten. Fanfarenmusik, man spricht auch von Naturtonmusik, hat eine lange gepflegte Tradition.
Schon im Mittelalter verständigten sich die Jäger mit Klängen aus Tierhörnern. Sie wird mit Trompeten und/oder Hörner und Pauken dargestellt, ihr Tonfolge hat Signalcharakter. Zunächst wurde diese Kunst der Feldtrompeter immer mehr zur Unterhaltung weiterentwickelt.
Aber spätestens mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten war auch der hoch geschätzte und ritterliche Ruf der Fanfarenmusik nicht mehr existent. Sie wurde der Propaganda entsprechend umgeformt und im stupiden 2-Akkord-System zur Feld- und Marschmusik beschnitten. Die Nutzung für militärische Zwecke der Fanfarenmusik entwickelte sich in Frankreich, von wo aus sie sich über Europa ausbreitete. Daher auch der französische Begriff „Fanfare“ als Bezeichnung für Blech- oder Militärmusik.
Der entscheidende Durchbruch zur richtigen Fanfarenmusik kam 1961 durch den damaligen Kammermusiker Otto Kirchgäßner. Er erarbeitete eine 7-Akkord-Modulation die bis dato lange geruht hatte. Mit Hilfe des Naturtones „b“ war es möglich ein breites Spektrum für die sonst mageren Musikstücke zu währen. Dies ermöglichte die Wiedergabe von klassischen Werke, z.b. nach den Motiven von Tschaikowsky, Verdi und Wagner, ohn Ventilinstrumente zuhife zu nehmen.
Mit Fanfaren wurden und werden noch heute Ereignisse signalisiert, z.B. das An- und Abblasen der Jagd das Ankünden von Paraden oder Präsentationen.

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