zurück zur Startseite

beatmusik

Beatmusik

Beatmusik
Die Beatmusik (engl. to beat "schlagen") reichte Mitte der sechziger bis in die 70er Jahre und prägte die Jugend. Schülerbands in England, die vorzugsweise in kleinen Clubs auftraten, hatten in London und Liverpool ihre ersten Auftritte. Sie traten nicht in feinem Zwirn, sondern in Arbeits- bzw. Straßenkleidung auf und trafen somit das Herz der damaligen Jugend, die gegen die Erwachsenenwelt rebellierte. Die ersten Konzerte fanden statt. Durch die britische Radiostation BBC wurde die Beatmusik per Liveübertragung hinaus in die Welt getragen.

Die Erwachsenen fanden diese Musikrichtung überhaupt nicht gut. Ihr konservativer Lebensstil konnte sich mit den für sie "modernen", lauten, wilden und für ihre Ohren ungewohnten Melodien nicht anfreunden. In Deutschland wurde die Beatmusik überaus populär durch den legendären Beatclub. Uschi Nerke und Manfred Sexauer, die damaligen Moderatoren führten souverän, lebendig und musikerfahren durchs Programm. Die vielen, damals noch unbekannteren Gruppen erhielten dadurch eine große Resonanz, wurden überaus bekannt und beliebt und erhielten somit das Sprungbrett zum internationalen Erfolg. In Deutschland gab es zwei bekannte Beatgruppen: die Rattles und die Lords, die ein wenig als die deutsche Antwort der Beatles gelten wollten, es aber nie schafften. Viele Piratensender, z.B. Radio Nordzee oder Radio Veronika strahlten Beatmusik aus.

Was die Beatles, Rolling Stones, die Kinks und auch die Who für Großbritannien waren, bedeuteten die Monkees oder auch die Beach Boys für Amerika. Anfang der 70er Jahre wandelte sich die Beatmusik langsam, aber unaufhaltsam in Rockmusik.

Kategorien