tracy chapman
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An Tracy Chapman scheiden sich seltsamerweise oft die Geister. Die einen sagen, Tracy macht tolle und engagierte Musik - die anderen schimpfen, dass sie langweilig sei und sich musikalisch nicht entwickle. Vielleicht sind die Geschmäcker einfach unterschiedlich.
Wer Tracy Chapman einmal in einem Konzert erlebt hat, weiß, dass sie von ihrer Musik und ihren Texten überzeugt ist und sich nicht verbiegen lassen würde, nur um ihren Kritikern besser zu gefallen. Ihr geht es um das Engagement - in diesem Sinne ist sie vielleicht eher zu den Protestsängern zu zählen, die heute aber eine eher seltene Spezies sind. Bob Dylan blieb sich auch zeitlebens treu - auf ihm hackt längst niemand mehr herum. Und auch Tracy muss zu jenen gezählt werden, die einfach nicht chartinteressiert sind.
Mit "Talkin 'bout a revolution" hatte Tracy Chapman ihren Durchbruch und seither ist sie eine Garantin für gute Musik. Ihr Stil ist immer einzigartig und ihre Texte sind ein wesentlicher Bestandteil ihrer Performance. Man muss schon genauer hinhören können, im Tracy Chapman interessant zu finden. Und eben das können heute viele Menschen nicht mehr.