richard marx
Richard

Richard Marx gehört hierzulande zu den eher unterschätzten Musikern. Er hatte zwar seine Zeiten, in denen er im Radio gespielt wurde - den richtig großen Durchbruch schaffte er aber nie. Dabei hatte seine helle rauhe Stimme durchaus den Widererkennungswert, den man als erfolgreicher Musiker benötigt. Zudem war er ein verdammt guter Songschreiber, der schmelzende Rockballaden und härtere Stücke problemlos singen konnte.
Richard Marx stammte aus einer musikalischen Familie, der Vater war Jazzer, die Mutter ebenfalls Sängerin. Angefangen hat Richard im Chor von Lionel Ritchie. Schon früh schrieb er auch Songs für andere Interpreten. Dadurch kannte er bald den Business aus dem Effeff. Seine beiden ersten eigenen Platten brachten ihm gleich den Durchbruch im Bereich Pop, aber aus unerfindlichen Gründen konnte Richard sich nicht recht etablieren. Möglicherweise war eben seinerzeit die Konkurrenz im Mainstreampop zu zahlreich. Das Volk kauft, was hitparadenträchtig ist und Richard Marx hatte nicht allzu viele Charthits. Auch seine Medienpräsenz hielt sich in Europa in Grenzen.
Aufgegeben hat Richard aber nicht. Sein neues Album "My own best enemy" erschien 2004, der Song "Ready to Fly" wurde zur Kennmelodie der Vierschanzentournee 2005. Wer ein Geschenk für jemanden braucht, der gute Musik mag, aber schon alles hat, sollte zu Richard Marx greifen. Irgendwie ist er immer noch ein Geheimtipp!