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französische musik

französiche Musik-chanson und musette

französiche Musik-chanson und musette
Der Begriff französische Musik wird häufig besonders mit zwei Begriffen assoziiert, mit dem "chanson" und der "musette". Das chanson war in der frühen französischen Dichtung ein episches oder lyrisches Lied , das im Sprechgesang vorgetragen wurde und später, im 15.-17. Jahrhundert, ein Liebes-oder Trinklied. Ab etwa dem frühen 20. Jahrhundert ist das chanson ein rezitativisches Lied, das häufig zeitkritische oder politische Inhalte haben kann. Ab ungefähr den 50 er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es in Frankreich sehr viele bekannte Chansonsänger und Interpreten,allen voran Edith Piaf, den "Spatz von Paris", mit weltbekannten Liedern wie "Milord" oder "Je ne regrette rien", Gilbert Becaud ("La vie en rose"), Jaques Brel("Amsterdam") und Charles Aznavour("tu te laisses aller"), um nur einige zu nennen.
Darüberhinaus kommt einem beim Gedanken an französiche Musik die musette in den Sinn. Darunter vesteht man ein französiches Instrument - eine Sackpfeife mit Schöpfbalg - mit Ursprung in der Zeit der Renaissance und des Barock. Es war unter anderem bei König Ludwig dem vierzehnten sehr beliebt. Daneben ist musette auch ein langsamer,ruhiger Tanz im 6/8-, 3/4-, oder 2/4-Takt.
Die musette des 17.und 18.Jahrhundert hat in heutiger Zeit Eingang in die Zigeuner-und Sintimusik gefunden und wird unter anderem von Paul Vidal und Django Reinhardt interpretiert.

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