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albanische musik

Albania deserta

Albania deserta
Albanische Musik kennt leider hierzulande noch kaum jemand, obwohl viele Albaner bei uns leben. Sie fallen aber im normalen Alltag kaum auf und haben sich nicht so in unserer Kultur etabliert wie etwa die Türken, Chinesen oder Griechen. Albanische Restaurants sieht man daher eher selten, die albanische Sprache ist im Straßenbild kaum präsent.

Auch für albanische Musik muss man wohl eine Volksliedtradition oder Instrumentalmusik von populärer moderner Musik unterscheiden. Letztere könnte zumindest den regelmäßigen Zuschauern beim alljährlich veranstalteten Eurovisions Chanson-Contest ins Ohr gegangen sein, wenngleich noch nie ein albanischer Titel den Gewinn einheimsen konnte. Die Sängerin Eda Zari hat mit ihrer CD "Statement" eine Jazzfusion mit albanischen Elementen vorgelegt, die man sich anhören sollte. Als attraktive Botschafterin albanischer Musik belegt sie, dass ihr Land trotz aller Kriegswirren eine lebendige Musikkultur behalten hat. Die eigenständigen Musikstile Kaba und Iso werden im beiliegenden Booklet erklärt und man kann sie auf der Platte auch anhören.

Die albanische Musik zitiert aus vielen musikalischen Traditionen, so etwa aus den polyphonen Gesänge der Bulgaren, aus türkischen und griechischen Musiktraditionen und unüberhörbar ist sie auch von italienischen Einflüssen aus der Popmusik nicht ganz unberührt geblieben. Es lohnt sich, in Internet und Plattenladen einmal auf Expeditionsreise nach albanischer Musiktradition zu gehen, um diese noch unentdeckte Musiknation endlich einmal zu würdigen.

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